IDEAL - Innovative DC-technology for sustainable integration of modern charging infrastructure for electric mobility

 

Projektlaufzeit: 06/2021 – 05/2024

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Förderkennzeichen: 01MV21008A

Konsortialpartner:

  • Elexon GmbH
  • Paxos Consulting & Engineering GmbH & Co. KG
  • Siemens AG Technology (T) Research in Energy and Electronics
  • RWTH Aachen Universität, Lehrstuhl für Controlling
  • RWTH Aachen Universität, E.ON Energy Research Center, Lehrstuhl für Energiesystemökonomik
  • RWTH Aachen Universität, E.ON Energy Research Center, Institute for Power Generation and Storage Systems

Assoziierte Partner:

  • Avacon Natur GmbH
  • Maschinenfabrik Reinhausen GmbH

Dem Aufbau einer bundesweiten Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität stehen einige Herausforderungen auf technischer, ökologische und ökonomischer Ebene gegenüber. Der rasche Aufbau von Schnellladeinfrastrukturen wird derzeit durch hohe Kosten sowie mangelnde Integrationsfähigkeit in das Energiesystem erschwert. Der erforderliche Paradigmenwechsel durch den Hochlauf der Elektromobilität für den Verkehrs- und Energiesektor erfordert daher eine gesamtsystemische Betrachtung. Zu diesem Zweck sollen innerhalb des Forschungsprojekts IDEAL Methoden und Lösungsansätze zur Entwicklung und Bewertung technischer Komponenten, Systemarchitekturen und Geschäftsmodellen zur Erschließung der ökologischen und ökonomischen Potentiale moderner, gleichstrombasierter Ladeinfrastrukturen für die Elektromobilität erarbeitet werden.

Ein interdisziplinäres Konsortium, aus Industrievertretern im Bereich der Ladesysteme von Elektrofahrzeugen und Wissenschaftler*Innen der RWTH Aachen, soll adaptive gleichstrombasierte Systemlösungen erarbeiten. Diese sollen einen zusätzlichen Mehrwert für das Energiesystem bei gleichzeitiger Kostenreduktion und Steigerung der Ressourceneffizienz von Ladeinfrastruktur erzielen.

  IDEAL Urheberrecht: © FCN-ESE  

Seitens FCN-ESE liegt das Ziel in der Untersuchung der ökologischen Auswirkungen moderner gleichstrombasierter Schnellladeinfrastrukturen für die Elektromobilität. Dabei sollen der Ressourceneinsatz und die Umweltauswirkungen des gleichstrombasierten Ladeinfrastruktursystems über den gesamten Lebenszyklus im Vergleich zu herkömmlichen Ladesystemen mithilfe der Methode der Ökobilanz analysiert werden. Darauf aufbauend werden die Veränderungen des Ressourceneinsatzes sowie der Energienutzung bei einem großskaligen Einsatz der Technologie und ihre Wechselwirkungen mit dem Energiesystem untersucht. Zu diesem Zweck sollen insbesondere nichtlineare Abhängigkeiten des Ressourcenbedarfs und der Nachfrage wesentlicher Komponenten mitberücksichtigt werden.

Kontakt

Name

Aaron Praktiknjo

Leiter des Lehrstuhls für Energiesystemökonomik (FCN-ESE)

Telefon

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+49 241 80 49870

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